Hast du dich eigentlich schon mal gefragt, wie sehr dein Leben sich in einem Jahr verändert? Vor allem, wenn du das Gefühl hast, doch gerade erst geboren zu sein, noch so viel vor dir zu haben. Und plötzlich - wie aus dem Nichts - steht Ausbildung, Abitur, Studium vor der Tür. Nicht einmal angeklopft haben sie.

Zeit kann man zwar messen, man kann sie von der Uhr ablesen, man kann einen Zeitpunkt nutzen, um sich zu verabreden. Aber Zeit fühlen? Das kann man nicht. Erst, wenn man sich einen Moment nimmt und zurückblickt, vielleicht auf eine prägnante Erinnerung stößt, wird einem klar, wie viel sich verändert hat.

Man sieht selbst anders aus, man hat viele seiner Ansichten geändert,  man hat viele neue Menschen kennengelernt, man hat viele Menschen im Streit verloren. 

Ich merke, wie sehr zu mir fehlst. Du bist zwar da, aber es wird niemals mehr so werden wie es einmal war. 

Das einzige, was bleibt, sind Erinnerungen.

Die Zeit kannst du nicht fühlen. Du kannst sie messen, aber nicht stoppen, du kannst ihr nicht entfliehen. Ganz gleich, ob du einen Moment schnell hinter dich bringen willst oder ihn am liebsten für eine Ewigkeit erleben willst - du kannst die Zeit nicht stoppen, du kannst nicht fühlen, wie schnell sie vergeht, wie viel sie an dir verändert. 

 

ZEIT,

DIE MAN SICH NIMMT,

IST ZEIT, DIE EINEM ETWAS GIBT

 

21.6.15 16:40

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